
Omis Magnum wächst durch Geschichten, Werkzeuge, Fragen, Hinweise, Audios, Videos, Zeichnungen und Resonanz — durch Beiträge, die zeigen: So, wie es läuft, muss es nicht bleiben.
Uns interessieren besonders Erfahrungen aus Commoning-Prozessen, Kollektiven, Initiativen, Sorgezusammenhängen, Nachbarschaften, Bildungsräumen, politischen Gruppen und anderen Orten, an denen Menschen versuchen, anders miteinander zu leben, zu entscheiden, zu sorgen oder zu wirtschaften — und dabei Erfahrungen mit Bezogenheitslogik gemacht haben.
Wir suchen Gelingensgeschichten. Sie dürfen tastend, widersprüchlich und nicht ganz abgeschlossenen sein. Oft sind genau diese Erfahrungen wertvoll.
Geschichten
Besonders suchen wir Geschichten: Erzählungen von konkret gelebten Lösungen, die ein Ausdruck von Bezogenheitslogik sind. Diese Lösungen müssen nicht groß sein. Auch die kleinen Lösungen sind für uns und andere oft motivierend – weil Veränderung dadurch näher kommt. Wir suchen sowohl Geschichten von Strukturen oder Projekte, die Menschen miteinander etabliert haben, damit sich etwas in ihrem Leben von Trennungslogik in Richtung Bezogenheitslogik verschiebt. Genauso suchen wir Geschichten über Kultur von Bezogenheitslogik: dort wo etwas schon (oder noch) ganz selbstverständlich regelmäßig gelebt wird, einfach, weil es für die Menschen Sinn macht.
Beim Erzählen können diese Fragen helfen:
- Was war die Spannung?
- Was wurde versucht?
- Was hat sich verändert?
- Was blieb schwierig?
- Was wurde im Körper, in der Gruppe oder im Alltag spürbar?
Werkzeuge, Reflexionen und Hinweise
Auch kleine Formate sind willkommen: ein Tool, eine Frage, ein Ritual, eine Entscheidungsform, ein Umgang mit Geld, ein Weg zur Klärung von Verantwortung, eine Praxis für Rückbindung oder ein Hinweis auf ein Projekt, das andere kennen sollten.
Wichtig ist nicht, dass etwas perfekt ausgearbeitet ist. Wichtig ist, dass es aus einer Praxis kommt und anderen helfen könnte, genauer hinzusehen, um vielleicht einen nächsten Schritt zu finden.
Audio, Video, Zeichnung, Text
Beiträge können unterschiedliche Formen haben: kurzer Text, Interview, Sprachnachricht, Audio, Video, Zeichnung, Foto, Skizze, Link, Notiz oder längerer Erfahrungsbericht.
Manche Geschichten wollen geschrieben werden. Andere lassen sich besser erzählen, hören, zeigen oder zeichnen.
Was uns wichtig ist
Omis Magnum sucht keine Held:innengeschichten und keine perfekten Lösungen. Uns interessieren Erfahrungen, die ehrlich, konkret und verantwortungsvoll erzählt sind — in einem Stil, der zu dir und zur Geschichte passt.
- Bitte erzähle nur Geschichten, die du erzählen darfst.
- Bitte anonymisiere Personen oder Gruppen, wenn Schutz nötig ist.
- Bitte mache deutlich, ob dein Beitrag veröffentlicht werden darf oder zunächst nur als Hinweis gedacht ist.
- Bitte benenne, wenn eine Geschichte sensibel ist oder besondere Rücksprache braucht.
Wie du beitragen kannst
Schreib uns kurz, was du beitragen möchtest. Es reicht eine erste Skizze. Wir können dann gemeinsam schauen, welche Form passt.
Du kannst zum Beispiel schreiben:
- „Ich habe eine Geschichte zu Governance.“
- „Ich kenne ein Projekt, das hier passen könnte.“
- „Wir haben ein Tool entwickelt, das anderen helfen könnte.“
- „Ich möchte Feedback geben.“
- „Ich kann bei Gestaltung, Lektorat, Audio, Video, Technik oder Übersetzung unterstützen.“
Warum mitmachen?
Um gelungene Erfahrungen zu dokumentieren. Damit andere Menschen Mut fassen können, wenn sie sehen, dass auch an anderen Orten gesucht, gestritten, gesorgt, repariert und gelernt wird. Auch um das Erleben der Bezogenheit weiter zu verdichten und spürbarer und erkennbarer zu machen.
Omis Magnum sammelt nicht nur Antworten. Es sammelt Spuren davon, wie Menschen beginnen, andere Formen zu suchen.